Ausstellungen

Die UB Siegen hat in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR) auf der Ebene 0 einen eigenen Raum (AR-UB 041) zur Präsentation wechselnder Ausstellungen.
Angehörige der Universität präsentieren Forschungsergebnisse oder Seminararbeiten, Künstlerinnen und Künstler der Region ihre Werke. Das Spektrum dessen, was ausgestellt werden kann, ist breit: Forschungsdokumentationen, Kunst, private Sammelleidenschaften, Wanderausstellungen und vieles mehr.

Ansprechpartnerin

Lena Vinnemann
Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR)
Ebene 2, Raum 207
Tel.: 0271/740-4224
vinnemann@ub.uni-siegen.de

Die aktuelle Ausstellung

 

"A Story of both Tragedy and Resilience – Remembering the 1921 Tulsa Race Massacre“"
 

vom 28. Januar – 28. Februar 2026 in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR).

In dieser Ausstellung, zusammengetragen von Studierenden des MA LA Englisch und LiWi, wird an den rassistisch motivierten Terroranschlag auf die so genannte „Black Wall Street“ von 1921 in Tulsa erinnert. Am 31. Mai vor 105 Jahren ausgelöst durch einen vermeintlichen Übergriff des afroamerikanischen Schuhputzers Dick Rowland auf die Fahrstuhlfahrerin Sarah Page, folgte eine der größten Tragödien in der Geschichte Oklahomas. Angetrieben von einer hetzerischen Medienkampagne und einer breitgefächerten Lynchjustiz folgten 18 Stunden Terror gegen den Wohnbezirk Greenwood. Mehr als tausend Häuser und Geschäfte wurden in Schutt und Asche gebrannt, mehrere Hundert Afroamerikaner verloren ihr Leben. Unmittelbar nach dem Anschlag stand die Stadt unter Kriegsrecht, verwaltet durch die Nationalgarde. Dieser blutige Anschlag gilt als der schlimmste einzelne Vorfall rassistischer Gewalt in der Geschichte der Vereinigten Staaten und verfolgt die Einwohner Oklahomas bis heute.

Als einer von mehreren ähnlichen Vorfällen im ganzen Land ereignete sich der Ausbruch in einer Zeit akuter rassistischer Spannungen, deren Höhepunkt der so genannte „Red Summer“ von 1919 war. Die Gründung und das schnelle Wachstum eines neuen Ku-Klux-Klans befeuerten die rassistischen Gewaltübergriffe gegenüber den Afroamerikanern. Diese Tendenzen spiegelten sich sowohl im gesamten Bundesstaat als auch in Tulsa wider.

105 Jahre später beleuchtet die Ausstellung „A Story of both Tragedy and Resilience – Remembering the 1921 Tulsa Race Massacre“ die Ereignisse und ihre Folgen, die Rolle von Rassismus, Medienhetze und staatlichem Versagen. Sie lädt dazu ein, über historische Verantwortung und Resilienz nachzudenken.

Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen des Masterkurses „Institutions and Practices of Racism in the US: Tulsa’s Red Summer of 1921“ (WiSe 2025/26).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der UB-AR zu sehen:
Montag bis Freitag von 09:00 – 20:00 Uhr, Samstag von 10:00 – 18:00 Uhr.

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