Ausstellungen 2013

25.06.2013 - 20.07.2013: Gertrud Boernieck - anderesBuch - Künstlerbücher, Buchobjekte

Bild Gertrud Boernieck

Die Kölner Künstlerin Gertrud Boernieck realisiert ausschließlich Unikatbücher und Buchobjekte. Über Malerei und Grafik kam sie zu ihren Bucharbeiten, in denen sie meist literarische Texte in multimedialer Weise in Szene setzt.

Boernieck spielt mit Farben, Schrift und Materialien, schreibt die Texte mit der Hand, malt, zeichnet, kollagiert und bindet die Bücher selbst. Neben Papieren verwendet sie Leinwand, Fundstücke, „eben alles, was zwischen zwei Deckel passt“. Der Inhalt bestimmt die Wahl der künstlerischen Mittel, der Materialien und der Buchform. „Es ist die Sinnlichkeit, das Haptische, das mich an dieser Arbeit reizt. Und das Suchen nach immer neuen Ausdrucksmöglichkeiten.“
„Seit 1992 widmet sich Boernieck vollständig dem Künstlerbuch. Sie beginnt mit klassischen Maler­büchern, in denen den Texten bekannter Autoren wie Kafka, Rilke, Trakl, Ringelnatz u.v.m. Illustra­tionen gegenübergestellt sind. Schon ein Jahr später näht Boernieck Knöpfe auf die Einbände ihrer Künstlerbücher, denen 1994 Stoffe und Federn in den Büchern selbst folgen. Damit ist der Anfang für die für Boernieck so typische Mischtechnik bzw. Materialcollagen in ihren Künstlerbüchern gemacht. Seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre schreibt Gertrud Boernieck auch eigene Texte, und neben den Künstlerbüchern entstehen Buchobjekte, wie die „Lesemaschine“, die sich ganz von der klassischen Buchform entfernen.“
(Dr. Elke Purpus, Leiterin der Kunst- und Museums-Bibliothek Köln)

Vom 25. Juni bis zum 20. Juli 2013 ist die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Siegen zu sehen.
Eröffnung: 25. Juni 2013 um 16:00 Uhr

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14.05.2013 -03.06.2013: FORSCH - eine Ausstellung zum fünfzigjährigen Jubiläum der Heinrich Hertz-Stiftung

Bild Gertrud Boernieck - anderesBuch - Künstlerbücher, Buchobjekte

Die Heinrich Hertz-Stiftung fördert den akademischen Austausch mit Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordrhein-Westfalen und aller Welt.
Das Besondere daran: Es gibt keine Begrenzungen auf bestimmte Länder, es gibt keine Einschränkungen in fachlicher Hinsicht, und auch begabte Studierende in der Schlussphase ihres Studiums sind zugelassen. Eine Bedingung bürgt für die Qualität der Anträge: Man kann sich nicht selbst bewerben, sondern benötigt dazu einen "Paten“ sowie zwei weitere Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler.
Die Heinrich Hertz-Stiftung ist eine Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Gegründet wurde sie auf Initiative des Westdeutschen Rundfunks. Mit dem Namensgeber wird einer der größten deutschen Forscher gewürdigt, dessen Werk wesentlich zur Grundlage der modernen Nachrichtenübertragung beigetragen hat und damit für internationalen Dialog steht.

Zu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum im Jahr 2011 schrieb die Heinrich Hertz-Stiftung einen Gestaltungswettbewerb für kreative Plakatmotive aus. Die Aufgabe wurde in einem Kurs des Fachbereichs Design von Professor Wilfried Korfmacher an der Fachhochschule Düsseldorf im Wintersemester 2010/2011 bearbeitet.
Neben Aspekten der gestalterischen Qualität – wie prägnante Bild- und Wortwahl, gelungene Grafik und klare Komposition – kam es vor allem auf die kommunikative Kraft an: Hat das Motiv eine überraschende Idee? Stellt es das Angebot der Stiftung reizvoll dar? Ist es eine gute Werbung für Forschung und Wissenschaft? Trifft es den Nerv des akademischen Publikums? Entspricht die Darstellung einem fortschrittlichen Zeit- und Weltgeist? Kann sich der Entwurf im Umfeld gegen die Konkurrenz anderer werblicher Angebote durchsetzen?
Unter Leitung der Vorsitzenden des Kuratoriums der Heinrich Hertz-Stiftung, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, fand die Jury ein einstimmiges Urteil. Der Entwurf von Alexandra Zackiewicz wurde zum Sieger des Wettbewerbs gekürt und in Form eines Plakates veröffentlicht. Der Entwurf von Constanze Pfleiderer erhielt den zweiten Preis, das Motiv wurde zum Titelbild der Ausstellung. Und für den Entwurf des dritten Siegers, Mycha Schekalla, ist ebenfalls eine spezielle Verwendung vorgesehen.

Die Dokumentation sämtlicher Entwürfe wird in einer Wanderausstellung gezeigt. Sie wurde im Rahmen des Festaktes zum Jubiläum am 5. September 2011 durch die Wissenschaftsministerin in der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf eröffnet. Jetzt tourt sie durch die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und dient zur Anregung der Phantasie des größten deutschen Forschungslandes. In diesem Sinne gehen die Grüße der Herausgeber an die gesamte akademische Gemeinschaft: Viel Vergnügen bei der Betrachtung und viele gute Ideen in der Folge!

Vom 14. Mai bis zum 3. Juni 2013 ist die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Siegen zu sehen.

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15.04.2013 - 08.05.2013: Wanderausstellung "Mit Schirm, Charme und Methode - Arbeitsplatz Hochschulbüro"

Bild Wanderausstellung "Mit Schirm, Charme und Methode - Arbeitsplatz Hochschulbüro"

Vom 15. April bis zum 8. Mai 2013 ist die Wanderausstellung „Mit Schirm, Charme und Methode – Arbeitsplatz Hochschulbüro“ in der Universitätsbibliothek Siegen zu sehen.
Zur Ausstellungseröffnung am Montag, den 15. April 2013 um 10 Uhr, laden die AusstellerInnen – das Gleichstellungsbüro der Universität Siegen und die Ver.di-Vertrauensleute der Universität Siegen - alle Interessierten herzlich ein.

Auf 15 Roll-up-Bannern werden Aspekte aus dem Arbeitsumfeld von Hochschulsekretärinnen dargestellt, die den Wandel von der typischen Sekretärin zur Wissenschaftskoordinatorin beschreiben. So stehen Berufsbild und Anforderungen ebenso im Fokus wie die Geschichte des Berufes und seine Entwicklung bis in die heutige Zeit hinein. In einem weiteren Themenkomplex geht die Ausstellung auf die Wertschätzung und Vergütung von Beschäftigten in Sekretariaten ein, deren Tätigkeiten heute mehr denn je eine wichtige Schnittstelle zu den anderen Bereichen einer Hochschule darstellen. Auf welche Perspektiven das Berufsbild zusteuert, wird in einem weiteren Kapitel der Ausstellung erörtert.

Die Wanderausstellung „Mit Schirm, Charme und Methode – Arbeitsplatz Hochschulbüro“ ist eine Leihgabe der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover. Sie wurde dort im Jahre 2011 von einer Arbeitsgruppe aus Hochschulsekretärinnen erarbeitet und in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro innerhalb eines einjährigen Arbeitsprozesses sowohl inhaltlich als auch organisatorisch vorbereitet.

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11.02.2013 - 02.03.2013: 25 Jahre Aids-Beratung im Kreis Siegen-Wittgenstein

Bild 25 Jahre Aids-Beratung im Kreis Siegen-Wittgenstein



Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1.12. hat die AIDS-Beratung Siegen-Wittgenstein, die AIDS-Hilfe Siegen, Herzenslust Siegen, der ASTA der Universität Siegen und gay@uni eine Veranstaltungsreihe organisiert, die vom 16. Oktober 2012 bis zum 2. März 2013 läuft.

Im Rahmen dieser Reihe wird vom 11. Februar bis zum 2. März 2013 im Foyer der Universitätsbibliothek die Ausstellung "25 Jahre Aids-Beratung im Kreis Siegen-Wittgenstein" präsentiert.

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07.01.2013 - 31.01.2013: Vernissage „100x Studio für Neue Musik“

Bild Vernissage „100x Studio für Neue Musik“


Seit 1995 gibt es das „Studio für Neue Musik“ an der Siegener Universität, und mittlerweile fand das 100. Konzert statt.
Zu jeder Veranstaltung gab es ein künstlerisch gestaltetes Plakat, das auf besondere Weise auf die besondere Musik hinwies, die den Hörer im „Studio für Neue Musik“ erwartete.
Gestaltet hat alle diese Plakate der Kölner Künstler Daniel Hees, ehemals Professor für Malerei und Druckgrafik an der Siegener Universität – jedes Plakat hat er individuell entworfen, auf der Grundlage einer Zeichnung oder eines Aquarells aus seinen zahlreichen Skizzenbüchern.
Die Ausstellung „100x Studio für Neue Musik“ zeigt nun eine Auswahl der schönsten Plakate – poetische, skurrile, provokante, hintersinnige, rätselhafte – und präsentiert damit gleichzeitig eine Retrospektive der Veranstaltungsreihe.
Die Vernissage (mit – Neuer - Musik) findet am 7. Januar um 16 Uhr in der Universitätsbibliothek der Universität Siegen statt.

Dauer der Ausstellung: 7. Januar 2013 – 31. Januar 2013
Ort: Foyer der Universitätsbibliothek, Adolf-Reichwein-Str. 2

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