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Empfehlungen der UB

Sicherung der eigenen Rechte

Gehen Sie im Sinne des Open-Access-Prinzips weitsichtig mit Ihrem Urheberrecht um, indem Sie:

  • für die Veröffentlichung Ihrer Beiträge Open-Access-Zeitschriften wählen,
  • sich bei der Veröffentlichung Ihrer Publikation in kommerziellen Zeitschriften im Verlagsvertrag das einfache Nutzungsrecht zur öffentlichen Zugänglichmachung sichern und keine ausschließlichen Rechte an den Verlag übertragen,
  • - sofern der Verlag auf einer Sperrfrist besteht - eine solche zwischen zwei und maximal zwölf Monaten vereinbaren.

Die Nutzungsrechte an Ihren Publikationen können Sie sich durch folgenden von der Europäischen Kommission erarbeiteten und von der Max Planck Gesellschaft empfohlenen Anhang zum Veröffentlichungsvertrag sichern: Zusatz zum Veröffentlichungsvertrag

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Vergabe einer Creative-Commons-Lizenz

Damit Sie Ihrer Publikation eine hohe Verbreitung ermöglichen, empfehlen wir Ihnen, Dritte unter Vergabe einer Creative-Commons-Lizenz gut sichtbar darüber zu informieren, unter welchen Bedingungen die Publikation nachgenutzt werden kann.

Bei der Lizenzvergabe ist zwischen kommerzieller und nicht-kommerzieller Nachnutzung zu unterscheiden.

Lizenz
Eigenschaften

Bild CC BY CC BY (Namensnennung)

 

  • Verbreiten
  • Remixen
  • Optimieren
  • darauf aufbauen
  • Urheber ist zu nennen
  • freieste Lizenz, maximale Verbreitung und Nutzung des lizenzierten Werkes
Bild CC BY-SACC BY-SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)
  • Verbreiten
  • Remixen
  • Optimieren
  • darauf aufbauen
  • Urheber ist zu nennen
  • Weitergabe unter gleichen Bedingungen
  • Neue Werke die darauf aufbauen müssen unter der selben Lizenz stehen und auch kommerziell nutzbar sein.
Bild CC BY-NCCC BY-ND (Namensnennung - keine Bearbeitung)
  • Weiterverbreitung (kommerziell und nicht-kommerziell)
  • Urheber ist zu nennen
  • Keine Änderungen gestattet
Bild CC BY-NCCC BY-NC (Namensnennung - Nicht kommerziell)
  • Verbreiten (nur nicht-kommerziell)
  • Remixen (nur nicht-kommerziell)
  • Optimieren (nur nicht-kommerziell)
  • darauf aufbauen
  • Urheber ist zu nennen (nur nicht-kommerziell)
  • Neue Werke die darauf aufbauen müssen nicht unter der selben Lizenz stehen und auch kommerziell nutzbar sein.
Bild CC BY-NC-SACC BY-NC-SA (Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)
  • Verbreiten (nur nicht-kommerziell)
  • Remixen (nur nicht-kommerziell)
  • Optimieren (nur nicht-kommerziell)
  • darauf aufbauen
  • Urheber ist zu nennen (nur nicht-kommerziell)
  • Neue Werke die darauf aufbauen müssen unter der selben Lizenz stehen und auch kommerziell nutzbar sein.
Bild CC BY-NC-NDCC BY-NC-ND (Namensnennung - Nicht kommerziell - keine Bearbeitung)
  • Download
  • Weiterverteilung unter Nennung des Urhebers
  • Keine Bearbeitung
  • Keine kommerzielle Nutzung
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Anlegen einer ORCID zur einfachen Autorenidentifizierung

Nur wenige Autorinnen und Autoren können anhand eines eindeutigen Namens identifiziert werden, da Namen sich verändern können und kulturellen Entwicklungen unterliegen. Autorennamen werden häufig mit hohem Aufwand recherchiert, um sämtliche Veröffentlichungen der Autorinnen und Autoren vollständig ermitteln zu können.

Abhilfe kann dabei die Verwendung eines eindeutigen Personen-Identifikators, wie die Open Researcher and Contributor ID (ORCID) schaffen. Bei ORCID handelt es sich um eine Kennung zur eindeutigen Identifizierung wissenschaftlicher Autorinnen und Autoren. Neben verschiedenen Arten von Publikationen können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem ORCID-Profil ihre unterschiedlichen Namensvarianten sowie Informationen zum beruflichen Werdegang, zu Webseiten als auch zu Förderungen und Auszeichnungen hinterlegen.

Vorteile

Die ORCID wird bereits von mehreren wissenschaftlichen Verlagen, Institutionen und Fachgesellschaften für wissenschaftliche Publikationen genutzt und bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern folgende Vorteile:

  • die eindeutige Zuordnung zu sämtlichen Publikationen (inkl. Forschungsdaten) einer Autorin / eines Autors,
  • die automatische Generierung einer Publikationsübersicht durch Synchronisation mit verschiedenen internationalen Datenbanken (z.B. Web of Science, Scopus),
  • die Verknüpfung von Publikationen mit derselben ORCID durch Verlage - dies führt zu einer erhöhten Sichtbarkeit der Publikationen,
  • die einfache und vollständige Abbildung von Forschungsleistungen für Zwischen- und Abschlussberichte an Forschungsförderer mittels automatisierter Export-Möglichkeiten,
  • die Möglichkeit der bequemen Abbildung der persönlichen Vita und Forschungsprojekte,
  • die Ermöglichung internationaler Sichtbarkeit und somit die Möglichkeit zu neuen Kooperationen.

Die Registrierung bei ORCID sowie die Suche nach Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind kostenlos. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich, auf unkomplizierte Weise über das Webportal www.orcid.com anmelden und dort die weitere Administration ihrer Daten vornehmen - die eigene Datenhoheit bleibt dabei stets gewährleistet.

Hinweise für die Anmeldung:

  • Geben Sie in den Namensfeldern Ihren kompletten Namen in der gebräuchlichen Schreibweise ein (mit Umlauten, “ß” und Akzenten etc.), tragen Sie weitere Schreibweisen (Umlaute ausgeschrieben und auf den Grundbuchstaben reduziert, “ss” statt “ß”, Künstlername, Geburtsname etc.) im wiederholbaren Feld „Also known as” ein.
  • Tragen Sie im Feld „Institution/Employer” Folgendes ein: “Universität Siegen: Siegen, Nordrhein-Westfalen, Germany ”.
  • Fügen Sie im Feld “Department” die jeweilige Organisationseinheit der Universität Siegen ein.
  • Gestatten Sie den Organisationen „DataCite“ und „CrossRef“, Publikationen, die über einen Digital Object Indentifier (DOI) verfügen und mit einer eigenen ORCID versehen sind, automatisch in Ihr ORCID-Profil hochladen zu dürfen.

Laut ORCID sind bereits 4.335.567 aktive ORCID IDs vergeben. Aktuell beteiligen sich an ORCID über 200 wissenschaftliche Einrichtungen (Stand Januar 2018).

Weitere Informationen zu ORCID erhalten Sie

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