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Ausstellungen

Die UB Siegen nutzt die Passage in der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) zur Präsentation wechselnder Ausstellungen.
Angehörige der Universität präsentieren Forschungsergebnisse oder Seminararbeiten, Künstlerinnen und Künstler der Region ihre Werke. Das Spektrum dessen, was ausgestellt werden kann, ist breit: Forschungsdokumentationen, Kunst, private Sammelleidenschaften, Wanderausstellungen und vieles mehr.

Ansprechpartner

Dr. phil. Jessica Stegemann
Hauptbibliothek Hölderlinstraße (H), Gebäudeteil B, Ebene 6, Raum 6416
Tel.: 0271/740-4285
stegemann@ub.uni-siegen.de

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Die nächste Ausstellung

Plakat: Helge Pross Ausstellung

 

Helge Agnes Pross Ausstellung

 

Eine Ausstellung des Prorektorats für Bildungswege und Diversity, des Zentrums für politische und soziologische Bildung im Seminar für Sozialwissenschaften (POLIS), des Siegener Zentrums für Gender Studies (Gestu_S) sowie der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Siegen gezeigt in der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) der Universitätsbibliothek Siegen, 17. April bis 16. Mai 2018

 

Die »Helge Agnes Pross Ausstellung«, die vom 17. April bis zum 16. Mai 2018 in der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) der Universitätsbibliothek Siegen zu sehen sein wird, erinnert an eine der einflussreichsten Wissenschaftlerinnen der Universität Siegen. Neben Leben, Werk und Wirkung von Helge Agnes Pross (1927-1984) werden auch die bislang sechs Preisträger*innen des »Helge Pross Preises« der Universität Siegen vorgestellt.

Helge Agnes Pross lehrte von 1976 bis 1984 als Professorin an der Universität Siegen. Als Soziologin und engagierte Publizistin verstand sie es mit großem Geschick, ihre wissenschaftlich und empirisch fundierte Sicht in den öffentlichen Diskurs einzubringen. Mit ihrer Forschung u.a. zur Lebenswirklichkeit von Hausfrauen, zu Bildungschancen von Mädchen und zu Rollenbildern von Männern prägte sie die öffentlichen Debatten und gesellschaftspolitischen Reformen der 1970er und 1980er Jahre entscheidend mit. Immer wieder verließ sie den Elfenbeinturm der Wissenschaft, um nicht nur den Fachleuten, sondern auch dem Publikum des WDR oder den Leser*innen der Zeitschrift »Brigitte« mitzuteilen, was sie zu sagen hatte.
Ihre konsequente Parteinahme für die Interessen der Frauen hat ihr viel Kritik, teilweise sogar Feindschaft eingetragen, aber – zumindest posthum – auch Anerkennung als Pionierin der Familien- und Geschlechterforschung in der Nachkriegszeit verschafft.

Mit dem »Helge Pross Preis« der Universität Siegen werden Wissenschaftler*innen für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Familien- und Geschlechterforschung ausgezeichnet. Er wird alle drei Jahre von der Universität Siegen, vertreten durch das Prorektorat für Bildungswege und Diversity in Kooperation mit dem Zentrum für politische und soziologische Bildung im Seminar für Sozialwissenschaften (POLIS), dem Siegener Zentrum für Gender Studies (Gestu_S), sowie der Gleichstellungsbeauftragten verliehen. Die erste Preisverleihung fand im Jahre 1994 statt.

Preisträger*innen waren: Hildegard Maria Nickel (1994), Maria S. Rerrich (1997), Margaret Maruani (2000), Michael Meuser (2004) und Cornelia Helfferich (2007). Helge Pross wäre im Jahr 2017 90 Jahre alt geworden – für die Universität Siegen Anlass den Preis an Jutta Allmendinger (2017) zu verleihen.

Die Ausstellung wird am Dienstag, den 17. April 2018 um 18.00 Uhr in der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) eröffnet.
Prof. Dr. Hans Graßl (Universität Siegen)

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