Neue Arbeiten des Siegerländer Graffiti-Künstlers
Informationsseite zur Ausstellung in der UB Siegen, 7. - 31. Oktober 1996
| 1990, als ich meine ersten illegalen Graffiti gesprüht habe und bereits in ein paar Büchern über mich geschrieben wurde, fand ich Kontakt zu der Underdog-art-Gang "Die Kunstpiraten". Zu dieser Zeit besaß einer von ihnen einen Laden in Köln und verkaufte Bilder von sich und anderen Künstlern, auch von mir. Die Idee war, Kunst preisgünstig zu machen, denn die Leute haben nicht viel Geld, und für Kunst bleibt wenig übrig. Nach einem vielversprechenden Start (und einigen Anzeigen wegen Jugendgefährdung) wurde der Laden nach knapp einem Jahr wieder geschlossen. Es hatte nicht funktioniert. Dieses Jahr - 1996 - habe ich Jim Avignon kennengelernt, der mir erzählt hat, daß er seine Bilder lieber günstig verkauft, als daß er sie wieder nach Hause trägt. Dies ist auch meine Meinung. |
Forty neben Nr. 9 (DM 55.-) | ||||
| Die Konsequenz: Normalerweise fangen die Preise eines Künstlers oberhalb von 100 DM an, normalerweise auch bei mir. Hier in der Uni jedoch hören die Preise bei 70 DM auf. | |||||
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Kaufinteressenten tragen sich bitte in die Liste ein, die bei der Zentralen Information aufliegt. |
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