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Chronik der UB

2013 | 2012 | 2011 | 2010
2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000
1998 | 1997 | 1995 | 1993 | 1991 | 1990
1989 | 1988 | 1987 | 1984 | 1983 | 1980
1979 | 1978 | 1977 | 1975 | 1974 | 1973 | 1972

2013

  • Einführung der Sonntags-Öffnung: Ab Februar ist die Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR) auch an Sonntagen von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
    Vorerst werden jedoch keine personengebundenen Service-Leistungen wie die Ausleihe oder Rückgabe von Medien angeboten.
  • Der Bibliothekskatalog kann auch über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs genutzt werden.
  • Beteiligung an der "Offenen Uni 2013": Bei einer Bibliotheks-Rallye können Kinder erste Erfahrungen mit der Bibliothek machen. Außerdem gibt es eine Cocktail-Bar und eine Lesung, bei der Lehrende der Universität aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen.
  • Zum eBook-Angebot der Bibliothek gehören nun auch Titel des Hanser-Verlags.
    Den Schwerpunkt der Sammlung bilden Veröffentlichungen zu den Themen Konstruktion und Maschinenbau; außerdem enthalten sind eBooks zu den Wirtschaftswissenschaften, der Informatik sowie der Mathematik.
  • Auf vielfachen Wunsch der Nutzerinnen und Nutzer tauscht die Bibliothek die Pfandschlösser an den Schließfächern in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR) aus. Die neuen Schlösser können wahlweise mit einer 1-Euro- oder 2-Euro-Münze bedient werden; im Gegensatz zum bisherigen System (2 x 2-Euro-Münzen) genügt nun der Einwurf einer einzigen Münze.
  • Online-Reservierung der Gruppenarbeitsräume: Angelehnt an ein Verfahren, dass an der UB Oldenburg entwickelt und an der UB Heidelberg weiterentwickelt wurde, stellt die Bibliothek ab Dezember eine Plattform zur Verfügung, über die die Gruppenarbeitsräume der UB online reserviert werden können.
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2012

  • Beteiligung an der "Offenen Uni 2012": Die Bibliothek organisiert eine Ausstellung zum 40jährigen Bestehen der Universität, bei der ausgewählte Dokumente aus dem Universitätsarchiv gezeigt werden. Außerdem findet der 8. Bücherbasar statt.
  • Einsatz neuer Kopier-Geräte und Vereinheitlichung von Guthabenkarten:
    Ab Juni 2012 werden die Kopierer in der Bibliothek gegen neue Geräte ausgetauscht. Diese ermöglichen nicht nur das Anfertigen von Kopien, sondern auch das Abspeichern von Dokumenten auf einem USB-Stick. Außerdem können abgespeicherte Dokumente ausgedruckt werden.
    Zugleich werden neuen Kopierkarten-Lesegeräte installiert, die mit den gleichen Guthabenkarten genutzt werden können, die auch für die Druckterminals der Universität im Einsatz sind.
  • Neue Lese- und Arbeitsplätze in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR):
    Nach einer umfangreichen Revision, bei der alte Lehrbücher für den Bücherbasar bereitgestellt und Zeitschriften, die dauerhaft elektronisch verfügbar sind, ausgesondert wurden, konnte auf der Ebene 2 mehr Fläche für die Einrichtung von Lese- und Arbeitsplätzen gewonnen werden.
    Die Plätze wurden mit neuen Tischen und farbigen Stühlen ausgestattet; außerdem wurden zusätzliche Steckdosen angebracht.
  • Die UB bei Facebook: Seit Dezember nutzt die Bibliothek regelmäßig die Facebook-Seite der Universität, um auf neue Angebote und Dienstleistungen hinzuweisen.
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2011

  • Das bisherige Drucksystem der Universitätsbibliothek wird in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR) und in den Teilbibliotheken Hölderlinstraße (H) und Paul-Bonatz-Straße (PB) vom System Q-Pilot abgelöst. Q-Pilot ermöglicht es, Dateien über einen zentralen Druckserver an jedem angeschlossenen Druckterminal auszudrucken. Dieses System wird hochschulweit durch das ZIMT (Zentrum für Informations- und Medientechnologie) betrieben. 
  • Die Bibliothek hat einen neuen Schulungsraum eingerichtet. Er befindet sich in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR), Ebene 1, am Ende der Erweiterung. Der Raum ist mit moderner Präsentationstechnik und insgesamt 20 PCs ausgestattet. 
  • Versionswechsel der integrierten Bibliothekssoftware ALEPH 500-Lokalsystem: alle Module der Version 18.01 werden von der Version 20.2 abgelöst.
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2010

  • Als neuen Service bietet die Universitätsbibliothek allen Dozentinnen und Dozenten der Hochschule an, Semesterapparate per Webformular anzufordern und durch die Bibliothek einrichten zu lassen. Neu ist auch, dass neben konventionellen Medien elektronische Dokumente integriert werden können. 
  • Die Bibliothek stellt allen Studierenden und Interessierten ein Online-Tutorial zur Verfügung, das Hilfestellung für die systematische Informationssuche leistet und den selbständigen Erwerb von Recherche- und Informationskompetenz unterstützt.
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2009

  • Der gesamte Web-Auftritt der Universitätsbibliothek wurde überarbeitet und insbesondere an das Corporate Design der Universität angepasst. Zum ersten Mal kommt dabei ein Content Management System (Typo3) zum Einsatz.
  • Die Bibliothek kann ihr elektronisches Informationsangebot um eine Vielzahl von neuen Produkten erweitern.
    Zu den wichtigsten neuen Angeboten gehört das Zeitschriftenarchiv JSTOR, das den Zugriff auf eine Vielzahl an wissenschaftlichen Kernzeitschriften ermöglicht.
  • Die Bibliothek stellt auf ihren Internetseiten eine Übersicht aller bestehenden Semesterapparate zur Verfügung.
    Über den Namen einer Dozentin oder eines Dozenten können die entsprechenden Semesterapparate sowie die dazugehörigen Medien tagesaktuell aufgerufen werden.
  • Die Universitätsbibliothek bietet allen Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Siegen eine Vollversion für das Literaturverwaltungssystem Citavi (Citavi Pro) an, die kostenlos eine zweite Installation auch auf einem privaten Rechner bzw. USB-Stick gestattet. Im Rahmen ihres Schulungsangebots führt die Bibliothek in die Arbeit mit Citavi ein.
  • Im August richten die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd zwei zusätzliche Busverbindungen vom Haardter Berg aus ein. Damit finden die im Jahr 2007 erweiterten Öffnungszeiten der Bibliothek auch in den Busfahrplänen Berücksichtigung.
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2008

  • Die UB baut ihr Angebot an eBooks aus. Neben Titeln des Springer Verlages stehen nun auch naturwissenschaftliche Lehr- und Fachbücher der Verlage Teubner, Gabler und Vieweg zur Verfügung. Darüber hinaus nimmt die UB geistes- und sozialwissenschaftliche Titel sowie Titel aus dem Bereich Recht in ihr Portfolio auf.
  • In der Hauptbibliothek können angefallene Gebühren mit ec-Karte bezahlt werden.
  • Versionswechsel der integrierten Bibliothekssoftware ALEPH 500-Lokalsystem: alle Module der Version 16.2 werden von der Version 18.01 abgelöst.
  • Über den Link Neuerwerbungslisten im Katalog der UB Siegen können Bibliotheksbenutzerinnen und -nutzer fachlich sortierte Listen der Neuerwerbungen eines Monats abrufen.
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2007

  • Die UB erweitert ihr elektronisches Informationsangebot: Angehörige der Universität haben ab Januar 2007 Zugriff auf die deutschsprachigen eBook-Pakete des Springer Verlages für die Themenbereiche Technik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften.
  • Die Öffnungszeiten der Bibliothek werden deutlich verlängert. Diese Serviceerweiterung wird durch die Bereitstellung von Mitteln aus den Studienbeiträgen und die Einstellung weiterer studentischer Hilfskräfte möglich.
  • Einrichtung von zwei weiteren Gruppenarbeitsräumen in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR). Insgesamt stehen in der Universitätsbibliothek nun sieben Räume für die Arbeit in Kleingruppen zur Verfügung.
  • Neues Schulungskonzept der UB zur Vermittlung von Informationskompetenz: Ziel ist es, in inhaltlich aufeinander aufbauenden Veranstaltungen insbesondere Studierenden Schritt für Schritt die notwendigen Kenntnisse im Umgang mit wissenschaftsrelevanten Informationsressourcen zu vermitteln - von der Auswahl geeigneter Suchinstrumente über die Entwicklung einer Recherchestrategie bis hin zur Informationsbeschaffung.
  • Abschluss der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in der Teilbibliothek Paul-Bonatz-Straße (PB). Alle Räume wurden mit einem Anstrich aus hellen, freundlichen Farben versehen und mit einem neuen Fußbodenbelag ausgestattet. Die Beleuchtung wurde optimiert und im Obergeschoss konnte ein Gruppenarbeitsraum eingerichtet werden.
  • Die Universität Siegen übernimmt die komplette Bibliothek und weiteres Archivmaterial aus dem Nachlass des Germanisten Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Kreuzer und seiner Gattin Dr. Ingrid Kreuzer im Rahmen einer Schenkung. Der Bestand der Kreuzer-Bibliothek ist als Sammlung im geschlossenen Magazin der Universitätsbibliothek Siegen aufgestellt. Bis auf besonders schützenswerte Exemplare (Widmungsexemplare), die nur im Lesesaal zu nutzen sind, können alle Bücher auch entliehen werden.
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2006

  • Die UB bietet erstmals ausgesonderte Bibliotheksbestände im Rahmen eines Bücherbasars zum Verkauf an. Der Erlös wird für den Erwerb aktueller Studienliteratur verwendet.
  • Einrichtung eines zweiten Gruppenarbeitsraumes in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR).
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2005

  • Versionswechsel der integrierten Bibliothekssoftware ALEPH 500-Lokalsystem: alle Module der Version 14.2 werden von der Version 16.2 abgelöst.
  • Durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wird der deutschlandweite Zugriff auf eine Reihe von geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachdatenbanken und Volltextsammlungen ermöglicht. Diese stehen im Netz der Universität Siegen zur Verfügung und sind über die Homepage der Bibliothek, eRessourcen, zu erreichen. Darüber hinaus können sich interessierte Nutzer mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland online registrieren lassen und kostenfrei von zuhause auf das Angebot zugreifen.
  • Seit dem Wintersemester 2005/06 bietet die UB eine Veranstaltung im Rahmen der Berufsorientierten Studien an. Das Seminar "Erfahrungsraum Bibliothek: Informationen finden, bewerten und verarbeiten" vermittelt allgemeine Kenntnisse über das Informationssystem "Bibliothek" sowie Techniken und Strategien der Informationsrecherche, -bewertung und -verarbeitung. Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bilden praktische Übungen.
  • Mit einer neuen Auskunftstheke präsentiert sich die Zentrale Information in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR) in einem modernen Gewand.
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2004

  • Abschluss der Erweiterung und Neugestaltung der Teilbibliothek Hölderlinstraße (H). Die Nutzfläche vergrößert sich um 400 qm, der alte Bauteil wird modernisiert. Neben zwei Gruppenarbeitsräumen und einem Computerraum stehen insgesamt 100 Arbeitsplätze für das Studium in der Bibliothek zur Verfügung.
  • Die UB verschickt erstmals ihren elektronischen Newsletter, der nach kurzer Zeit über 650 Abonnenten zählt.
  • Mit dem elektronischen Briefkasten (heute: Fragen Sie uns ...) können Bibliotheksbenutzerinnen und -nutzer Fragen, Anregungen und Kritik auch online an die UB weitergeben.
  • Das eRessourcen-Portal (Homepage, Recherche & Kataloge) ist neuer zentraler Einstiegspunkt zu den elektronischen Informationsquellen der UB. Die Verwaltung der Links erfolgt kooperativ mit zahlreichen weiteren Nordrhein-Westfälischen Bibliotheken über die vom HBZ angebotene Infrastruktur "DigiLink".
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2003

  • Eröffnung eines ersten Gruppenarbeitsraumes in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR).
  • In der Hauptbibliothek besteht Zugang zum WLAN der Universität Siegen. Nach und nach wird das Netz auf die Teilbibliotheken ausgedehnt. Damit können die Bibliotheksbenutzerinnen und -nutzer auch an ihren eigenen Laptops das Informationsangebot der UB uneingeschränkt nutzen.
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2002

  • Die Bibliothek nimmt mit den Modulen Ausleihe, Fernleihe und Aleph-OPAC auch die letzten Teile des integrierten Lokalsystems ALEPH 500 in Betrieb.
  • Einrichtung eines speziell auf die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Benutzer abgestimmten PC-Arbeitsplatzes in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR).
  • Mit dem 1617 entstandenen Druck von Johann Jacob von Wallhausen (1580-1629) "Künstliche Picquen-Handlung" erwirbt die UB ein bedeutendes Zeugnis der unter Johann VII. Graf von Nassau-Siegen 1617 in Siegen eingerichteten Kriegs- und Ritterschule.
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2001

  • Die UB Siegen beteiligt sich an einer an allen Nordrhein-Westfälischen Hochschulbibliotheken durchgeführten Nutzerbefragung. Im Landesvergleich der Nutzerzufriedenheit belegt sie nach der Universitätsbibliothek Bielefeld einen hervorragenden zweiten Platz.
  • Nach Beschaffung und Installation der notwendigen Hard- und Software sowie umfangreichen Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek werden zum Jahreswechsel 2001/02 die Module Erwerbung und Katalogisierung von ALEPH 500 zum Einsatz gebracht.
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2000

  • Im Frühsommer beantragt die UB im Rahmen des HBFG-Verfahrens die Beschaffung des integrierten Bibliotheksverwaltungssystems ALEPH 500 der Firma ExLibris. Mit Schreiben vom 15. Dezember 2000 erfolgt die positive Empfehlung der DFG; der Beschaffungswert liegt bei DM 550.000.
  • Die Jung-Stilling-Gesellschaft e.V. übergibt der UB "zu dauernder Verwahrung" ihr Jung-Stilling-Archiv.
  • Aus dem Nachlass des emeritierten Hochschullehrers Prof. Dr. Wolfgang Dreger erhält die UB eine Sammlung von Lexika mit der Auflage, sie geschlossen zu übernehmen und aufzubewahren; 34 Titel mit 201 Bänden aus der Zeit von 1727-1985 werden in den Bestand der UB eingearbeitet und geschlossen aufgestellt.
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1998

  • Eröffnung des Multimedia-Lesesaals im Hauptgebäude Adolf-Reichwein-Straße. Dieser Raum ist mit besonders hochwertigen PCs zur Nutzung des immer größer werdenden elektronischen Angebotes ausgestattet und kann auch für Schulungen und Lehrveranstaltungen genutzt werden.
  • Einrichtung einer weiteren Teilbibliothek der UB im Rahmen des Umzugs der Fächer Mathematik (später auch der Didaktik der Mathematik) und Physik in das Gebäude der ehemaligen Bundeswehrverwaltungsschule am Fischbacher Berg, heute Emmy-Noether-Campus. Die Teilbibliothek Emmy-Noether-Campus (ENC) verfügt über eine Fläche von ca. 600 qm.
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1997

  • Zum 25-jährigen Jubiläum der Universität - Gesamthochschule - Siegen zeigt die UB eine umfangreiche Ausstellung zur Geschichte der Hochschule von 1853 bis 1971; im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Wiesenbauschule als älteste Vorgängereinrichtung. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog: Rudolf Heinrich (Bearb.): Die Wiesenbauschule Siegen : 1853 - 1971 ; Ausbildungsstätte für Praktiker - Gründungsbaustein der Universität. (Signatur: 05-ZXHX1078)
  • Im Rahmen eines Lizenzvertrages ermöglicht die UB erstmals den Zugriff auf elektronische Zeitschriften in erheblichem Umfang: Mehr als 1.000 Zeitschriften der Verlagsgruppe Elsevier können über das Internet genutzt werden; nur knapp 10% davon sind auch in gedruckter Form in Siegen vorhanden.
  • Neuer Bibliotheksleiter: Dipl. Math. Werner Reinhardt (1997-).
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1995

  • Die bisherigen Mikrofiche-Kataloge werden durch einen Online Public Access Catalog (OPAC) ersetzt. In ihm ist der gesamte Bestand der UB erfasst, integriert sind auch die Ausleihdaten.
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1993

  • Der Bestand der UB überschreitet die Millionengrenze (1.021.913 Bände).
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1991

  • Insgesamt kann an 46 PC-Arbeitsplätzen - davon 21 für Benutzer - in sechs Datenbanken recherchiert werden. In den Folgejahren wird das interne Netz der UB konsequent ausgebaut.
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1990

  • Schon seit Beginn der 1980er Jahre stößt die Bibliothek an ihre Grenzen, den jährlichen Bestandszuwachs in den vorhandenen Räumlichkeiten unterzubringen. Zu Lasten von Arbeitsplätzen werden Regalnachrüstungen über die ursprüngliche Ausstattungsplanung hinaus vorgenommen, ältere Bestände müssen dem Neuzugang ins Magazin weichen. 1990 entspannt sich diese Situation spürbar: Die Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR) gewinnt durch eine zusätzliche Fläche (die sogenannte Erweiterung) von 529 qm im Bereich der ehemaligen Pädagogischen Hochschule nicht nur neuen Platz für Regale, sondern auch einen kleinen Lesesaal mit Bibliotheksgarten hinzu.
  • Die UB verfügt über eine Gesamtnutzfläche von 9.100 qm.
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1989

  • Der erste CD-ROM-Server mit vier Laufwerken und je einem Benutzerarbeitsplatz in der Hauptbibliothek und den Teilbibliotheken der UB geht ans Netz. Als erste Datenbanken stehen das Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) und der Katalog der UB Bielefeld zur Verfügung.
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1988

  • Bibliotheksleiter: Dr. jur. Hansjochen Hancke (1988-1997).
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1987

  • Erweiterung der Teilbliothek in der Hölderlinstraße um 123 qm. Im gleichen Gebäude erhält die UB weitere 57 qm Fläche für ein Hilfsmagazin. Im Gebäude der Pädagogischen Hochschule stehen zusätzliche 210 qm Fläche eines Notmagazins zur Verfügung.
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1984

  • Das Magazin der ehemaligen Pädagogischen Hochschule (373 qm) wird nach Jahren der Fremdnutzung wieder der UB zugeordnet; es kann aber erst ab 1986 genutzt werden.
  • Nach der UB Paderborn richtet die UB Siegen als zweite Hochschulbibliothek in Nordrhein-Westfalen eine Informationsvermittlungsstelle (IVS) ein. Im Auftrag von Hochschulangehörigen können kostenpflichtig Online-Recherchen in externen Datenbanken unterschiedlichster Fachgebiete durchgeführt werden.
  • Ende des Jahres übergibt Karl W. Boetticher den Nachlass seiner Ehefrau Prof. Dr. Helge Pross an die Universitätsbibliothek. Im Rahmen einer Projektgruppe des Fachbereichs 2 der Universität - Gesamthochschule - Siegen wird der Nachlass Anfang der 1990er Jahre gesichtet und durch ein Findbuch* erschlossen. Helge Pross lehrte von 1976 bis 1983 an der Universität - Gesamthochschule - Siegen Soziologie und gehört zu den Pionierinnen der Geschlechterforschung.
    * Sabine Hering und Elke Hüwel (Hgg.): Findbuch : der Bestand des Helge-Pross-Nachlasses. Siegen, 1996. Signatur: K15462, K15463

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1983

  • Zum 01. Juni wird die Abteilung Gummersbach aus der Universität - Gesamthochschule - Siegen aus- und der Fachhochschule Köln angegliedert. Die in Gummersbach angesiedelte Bibliothekseinheit geht mit ca. 33.000 Bänden in die Fachhochschulbibliothek Köln über; die UB Siegen verliert damit außerdem vier Personalstellen.
  • Die UB übernimmt die Altbibliothek der IHK Siegen (ca. 1.400 Bände) und alle Zeitschriften des Siegerländer-Heimatvereins, die außerhalb eines Siegerland-Kontextes stehen (fast 2.200 Jahrgänge).
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1980

  • Zum 01. Januar tritt das Gesetz über wissenschaftliche Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen in Kraft; die Gesamthochschule Siegen wird wie die übrigen Gesamthochschulen in Universität-Gesamthochschule umbenannt. Die Bibliothek wird damit von einer Gesamthochschulbibliothek (GHB) zu einer Universitätsbibliothek (UB).
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1979

  • Der Jahreszugang der Bibliothek erreicht einen Spitzenwert: insgesamt werden 68.300 Bände neu in den Bestand eingearbeitet; der Gesamtbestand beträgt 515.000 Bände, die in drei verschiedenen Gebäudeteilen untergebracht sind: in der Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße, in der Teilbibliothek Hölderlinstraße und in der Teilbibliothek Paul-Bonatz-Straße.
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1978

  • Einführung der automatisierten Ausleihverbuchung: das konventionelle Ausleihverfahren per Leihschein wird durch das Bochumer Automatisierte Bibliotheks-System (BABSY) abgelöst.
  • Als erste Bibliothek in Nordrhein-Westfalen erstellt die GHB Siegen ihr lokales Zeitschriftenverzeichnis gestützt auf die automatisierte Datenverarbeitung. Das Zeitschriftenverzeichnis der UB Siegen ist ein Auszug aus der nationalen Zeitschriftendatenbank (ZDB), in der 1977/78 die notwendigen Erfassungsarbeiten für den gesamten Siegener Zeitschriftenbestand erfolgt waren.
  • Einrichtung des Europäischen Dokumentationszentrums (EDZ).
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1977

  • Bezug des Neubaus in der Adolf-Reichwein-Straße. Hier befindet sich fortan die Hauptbibliothek; die Buchbearbeitung - von der Erwerbung bis zur Signaturbeschilderung - erfolgt zentral in diesem Gebäudeteil. Auf einer Nutzfläche von 6.400 qm stehen knapp 500 Lese- und Arbeitsplätze zur Verfügung. Der Gesamtbestand der Bibliothek liegt bei 400.000 Bänden.
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1975

  • Im Sommer Umstellung des Katalogs: Der gedruckte Bandkatalog wird von einer Mikrofiche-Ausgabe abgelöst; die Bibliothekseinheiten werden mit 18 Mikrofiche-Lesegeräten ausgestattet. (Der Bibliotheksverbund NRW erweitert sich um die Universitätsbibliothek Bochum und die Fernuniversität Hagen). Die im Verbund der Gesamthochschulbibliotheken erarbeitete Aufstellungssystematik (GHBS) wird durch Erlass des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung vom 26. März 1975 für verbindlich erklärt.
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1974

  • Umzug der Bibliothekszentrale mit der gesamten Buchbearbeitung sowie zentraler Information und Fernleihe in das neugebaute "Allgemeine Verfügungszentrum" der Gesamthochschule in der Hölderlinstraße. Zusammenführung von fünfzehn Seminarbibliotheken der ehemaligen Pädagogischen Hochschule in zwei geisteswissenschaftliche Fachbibliotheken.
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1973

  • Die Bibliothek erwirbt einen großen Teil des Nachlasses von Dr. Paul Luchtenberg (1890-1971), Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen in den Jahren 1956 bis 1958, darunter auch ein Original der "Schedelschen Weltchronik" in der deutschen Ausgabe von 1493.
  • Errichtung des Hochschulbibliothekszentrums (HBZ) in Köln zum 01. März 1973 und damit Beginn der Zusammenarbeit der fünf Gesamthochschulbibliotheken (Duisburg, Essen, Paderborn, Wuppertal, Siegen) in einem gemeinsamen (Katalogisierungs-)Verbund. In den folgenden Jahren werden alle wissenschaftlichen Bibliotheken Nordrhein-Westfalens in diesen Verbund integriert. Das HBZ fungiert als Dienstleistungs- und Entwicklungszentrale.
  • In der UB Siegen werden vom Frühsommer an alle Bestell- und Katalogdaten mit Hilfe der automatisierten Datenverarbeitung erfasst.
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1972

  • Gründung der Gesamthochschule Siegen zum 01. August 1972. Sie geht aus zwei Vorgängereinrichtungen hervor: mit ihrer Errichtung werden die Abteilung Siegerland der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe und die Fachhochschule Siegen-Gummersbach, mit den Abteilungen Siegen und Gummersbach, in die neue Hochschule übergeleitet.
  • Die Gesamthochschulbibliothek Siegen ist zunächst auf zahlreiche Gebäude der Hochschule verteilt: zwei in Siegen, drei im damals selbständigen Hüttental und eines im 60 km entfernten Gummersbach. In ihren Bestand übernimmt sie 141.000 Bände aus Vorgängereinrichtungen. Der ehemaligen Wiesenbauschule Siegen, älteste Vorläufereinrichtung der Fachhochschule und damit der Gesamthochschule, verdankt die Bibliothek einen Altbestand an naturwissenschaftlich-technischen Werken aus dem 19. Jahrhundert.
  • Bibliotheksleiter: Dr. phil. Walter Barton (1972-1987).
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