Zitieren aus Printmedien

Zitate dienen dazu, eigene Aussagen oder Arbeitshypothesen zu belegen, zu erhärten oder zu veranschaulichen.

Wenn sie wörtlich erfolgen, sind Zitate durch Anführungszeichen zu kennzeichnen und müssen in Wortlaut und Satzzeichen exakt dem Original folgen.
Zitate, die mehr als 3 Zeilen umfassen, werden meist etwas eingerückt und einzeilig geschrieben. Um nicht zum geistigen Diebstahl (Plagiat) zu werden, müssen Zitate durch genaue Quellenangaben deutlich gekennzeichnet werden.

Quellen angeben

Quellenangaben müssen so genau sein, dass die Quelle durch die gemachten Angaben auffindbar ist. Ihre Form unterscheidet sich nicht nur nach fachspezifischen Konventionen, sondern auch danach, an welcher Stelle man sie in der eigenen Arbeit einfügt.


Quellenangabe im Text

Im Text belegt man die Herkunft eines einzelnen Zitats z. B. durch einen Vollbeleg in einer Fußnote.
Häufiger jedoch wird heute eine Kurztitelangabe in der Fußnote oder ein Kurzbeleg im Text (sogenannte Harvard-Methode) verwendet. Beide geben nur einen Teil der bibliografischen Angaben des zitierten Textes wieder und verweisen für die vollständigen Angaben auf das entsprechende Literaturverzeichnis.

Kurzbelege im Text oder in der Fußnote ersparen Arbeit beim Verfassen und erleichtern das Lesen einer wissenschaftlichen Arbeit. Zulässig ist diese Verkürzung, wenn am Ende der Arbeit (oder seltener der einzelnen Kapitel) ein umfassendes Literaturverzeichnis steht.

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Einleitung

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IV. Informationen bewerten :: Relevanz und Vollständigkeit >> Qualitätskriterien
V. Informationen weiterverarbeiten :: Urheberrecht >> Zitieren >> Literatur verwalten >> Abstracts verfassen

Quellen und weitere Informationen